Reformiert – Ein Bekenntnis

Die Gemeinden reformierter Prägung haben wie alle evangelischen Gemeinden ihre Wurzeln in der Reformation des frühen 16. Jahrhunderts. Auch die reformierte Tradition führt ihr Bekenntnis auf Martin Luther zurück, ihre prägenden Theologen Ulrich Zwingli und Johannes Calvin haben dessen Lehre aber weiter gedacht und ihrer städtisch geprägten Lebensweise angepasst.

Schon seit den Zeiten der Reformation sind reformierte Gemeinden basisdemokratisch aufgebaut: Die Leitung wird aus der Gemeinde gewählt, alle Mitglieder haben Mitspracherecht bei wichtigen Fragen, finanziellen Entscheidungen und Personaleinstellungen. Die Pfarrer sind gleichwertige Mitglieder der Gemeindeleitung, über dem Pfarramt kennt die reformierte Tradition kein höherwertiges bischöfliches Amt.Reformierter Glaube lebt in der Gesellschaft. Gesellschaftliche Verantwortung, Einsatz für die Schwachen und Teilnahme am politischen Leben bezeugen nach reformiertem Verständnis Gottes Liebe zum Menschen und seine Sehnsucht nach Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung. Diakonisches Engagement ist integraler Bestandteil reformierten Gemeindelebens, auch Bildung wird sehr hoch geschätzt.Reformierte Lehre betont, dass wir Menschen unmittelbar vor Gott stehen und keiner Heilsvermittlung durch Menschen oder Riten bedürfen. Dementsprechend sind die Gottesdienste nicht an liturgischer Zeremonie, sondern an gegenwartsbezogener Verkündigung ausgerichtet, das Abendmahl wird als Zeichenhandlung verstanden und in Betonung der Gemeinschaft der Glaubenden oftmals als Tischgemeinschaft gefeiert.Das reformierte Bekenntnis ist weltweit vertreten. Da die einzelnen Gemeinden für ihr Glaubensleben selbst verantwortlich sind, hat sich im Rahmen der beschriebenen Grundzüge ein vielseitiges und vielfältiges Erscheinungsbild ausgebildet. Die deutschen reformierten Gemeinden haben mit den lutherischen und unierten Kirchengemeinden volle Kirchengemeinschaft, erkennen Taufe, Abendmahl und Amt gegenseitig in vollem Maß an.Die zur Evangelischen Kirche in Deutschland gehörenden reformierten Gemeinden verstehen sich als liberale, weltoffene und in der Gesellschaft engagierte Gemeinden, die in keiner Beziehung zu rechtskonservativen „reformierten“ Gemeinden steht, wie es sie heute noch in den Niederlanden, Ungarn oder als einige wenige Freikirchen auch in Deutschland gibt.
 

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